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 Motiv: © MK-Photo - Fotolia.com

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Neue Beratungsförderung: Förderung unternehmerischen Know-hows


Mit Beginn des Jahres 2016 wurde die bundesweite Beratungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen neu ausgerichtet. Das neue Förderprogramm heißt „Förderung unternehmerischen Know-hows" und fasst die bisherigen Programme „Gründercoaching Deutschland", „Runder Tisch" und „Turn Around Beratung" sowie „Förderung unternehmerischen Know-hows durch Unternehmensberatung" zusammen. Die IHK Saarland und saar.is unterstützen ihre Mitgliedsunternehmen bei der Antragstellung als Regionalpartner.

Wer wird gefördert?

Das neue Beratungsförderungsprogramm gibt es in drei Varianten. Es richtet sich an:
  • junge Unternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind (Jungunternehmen)
  • Unternehmen ab dem dritten Jahr nach der Gründung (Bestandsunternehmern)
  • Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden - unabhängig vom Unternehmensalter (Unternehmen in Schwierigkeiten)

Was wird gefördert?

Jungunternehmen und Bestandsunternehmen können mit Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen gefördert werden.

Unternehmen in Schwierigkeiten können eine Förderung für eine Unternehmenssicherungsberatung zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Zusätzlich können sie in einer Folgeberatung zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung Zuschüsse zu den Beratungskosten erhalten.

Wie hoch ist die Förderung?

Für Jungunternehmen :
  • maximal werden Beratungskosten von  4.000 Euro gefördert
  • Fördersatz 50%, maximaler Zuschuss 2.000 Euro
Für Bestandsunternehmen:
  • maximal werden Beratungskosten von 3.000 Euro gefördert
  • Fördersatz 50%, maximaler Zuschuss 1.500 Euro
Für Unternehmen in Schwierigkeiten:
  • maximal werden Beratungskosten von 3.000 Euro gefördert
  • Fördersatz 90%, maximaler Zuschuss 2.700 Euro
    (Folgeberatung ebenfalls zu den genannten Konditionen)
Antragsteller können jede der drei Varianten bis zur Ausschöpfung der jeweils maximal förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage) nutzen und ggf. auch pro Beratungsschwerpunkt mehrere Anträge auf Förderung stellen.

Wie wird der Antrag gestellt?

Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten, die einen Förderzuschuss für eine Unternehmensberatung beantragen möchten, müssen vor der Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner führen.

Zwischen Gespräch und Antragstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen.

Die Antragstellung erfolgt online über die Antragsplattform des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Eine der eingeschalteten Leitstellen – zum Beispiel die DIHK Service GmbH - prüft den Antrag und informiert den Antragstellenden über das Ergebnis. Erst nach Erhalt dieses Informationsschreibens darf mit der Beratung begonnen und ein Beratungsvertrag unterschrieben werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.

Wer darf beraten?

Nur selbstständige Berater bzw. Beratungsunternehmen, die ihren überwiegenden Umsatz (> 50 %) aus ihrer Beratungstätigkeit erzielen. Sie müssen über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen und einen Qualitätsnachweis erbringen, der die Planung, Durchführung, Überprüfung und Umsetzung der Arbeits- und Organisationsabläufe aufzeigt. Der Berater muss eine richtlinienkonforme Durchführung der Beratung gewährleisten.

Wie erfolgt der Abschluss der Beratung?

Spätestens sechs Monate nach Erhalt des Informationsschreibens muss der Leitstelle der Verwendungsnachweis (u. a. Beratungsbericht, Kontoauszug zum Nachweis des Eigenanteils, ggf. Bestätigung IHK-Beratung) über die Antragsplattform des BAFA eingereicht werden. Der Antragsteller muss im Rahmen des Förderverfahrens mindestens die Zahlung seines Eigenanteils nachweisen. Die Leitstelle prüft vorab die vorgelegten Unterlagen und leitet diese an das BAFA zur Entscheidung weiter. Die Bewilligung und Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach abschließender Prüfung durch das BAFA.



Ihr Anliegen ist unser Auftrag

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Neue Beratungsförderung: Förderung unternehmerischen Know-hows